Wieder mit Blablacar zurück zum Flughafen Otopeni

Wieder mit Blablacar zurück zum Flughafen Otopeni

Erlebt am 12. Oktober 2017 –
Ausschlafen und dann ein reichhaltiges Frühstück bei Jeremy und Mariana. Die Sonne scheint. Nach dem Mittag fahren sie uns zur OMV Tankstelle am Rand von Brasov, dort sollen wir den Blablacarfahrer treffen. Es ist ein oranger BMW, aber bisschen müssen wir noch warten. Dann erkennen wir das Auto sofort. Jeremy notiert sich die Autonummer zur Sicherheit, aber das ist nicht notwendig. Nun heisst es Abschied nehmen von 2 wunderbaren Menschen, wir werden sie vermissen, kommen bestimmt bald wieder nach Rumänien, denn es gibt noch so viel zu entdecken hier: die Kirchenburgen und Klöster , viele malerische Städte, Maramures im Norden, Wandern in den Bergen, vielleicht eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn, das Donaudelta, das quirlige Bukarest nochmal und vieles mehr. (mehr …)

Eine kleine Wanderung – Naturschutzgebiet Lempes

Eine kleine Wanderung – Naturschutzgebiet Lempes

Erlebt am 11. Oktober 2017 –
Heute ist unser letzter Tag in Harman und wir gehen etwas ruhig an, Wandern auf den nahegelegene Hügel der Zitadelle – Lempes, 704 m hoch. Viele seltene Tiere und Pflanzen gibt es hier und man hat einen schönen Blick auf die Umgebung, Berge umschliessen das Gebiet. Der Wind pfeift hier ganz schön. Oben gibts Picknick.

Zurück müssen Mariana und Jeremy noch einkaufen. Hier im Supermarkt gibts alles, auch viel frisches Obst und Gemüse. (mehr …)

In Kronstadts historischer Altstadt

In Kronstadts historischer Altstadt

Erlebt am 10. Oktober 2017 –
Heute ist Brașov/ Kronstadt dran. Mit dem Auto von Marianas Tochter – sie arbeitet in Frankreich und braucht es somit selten – fahren wir in die Stadt, parken in einem älteren Neubaugebiet, denn in den Innenstadt ists schlecht mit Parkplätzen. Gleich hier in der Nähe steht eine schöne Holzkirche.

Und dann laufen wir in die historische Altstadt. Manches ist noch alt, aber man sieht viel Modernes. Unter einer großen Kreuzung wurde die Fussgängerunterführung mit vielen schönen kleinen Geschäften und Imbiss ausgebaut.

Auf dem Weg gibts noch manche alten Gebäude, die verfallen leider. Mariana erklärt unsd das so: nach der Wende wurden viele Häuser als Geldanlagen von Spekulanten gekauft, diese warten einfach nur ab. Das stört das Stadtbild und so beschloss die Stadt, dass nur noch Häuser verkauft werden dürfen, die auch in bestimmten Zeitraum saniert werden. So ist jetzt Vieles in Entwicklung. Ein Gitarrenshop liegt auf dem Weg. Die Werkstatt ist im Hinterhof, und siehe da hier sind noch Deutsche. Vorbei an der Universität gehts in die Innenstadt.

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Honigberg mit seiner schönen Kirchenburg

Honigberg mit seiner schönen Kirchenburg

Erlebt am 9. Oktober 2017 –
Hărman (deutsch Honigberg) liegt im Kreis Brașov in Siebenbürgen, Rumänien. Es ist eine ruhige wohlhabende Gemeinde. Seit der Wende wurden hier viele große Häuser gebaut, die meisten sind von hohen Zäunen umschlossen und haben Alarmanlagen. Geld haben hier viele. Mariana erzählt, dass viele Ärzte oder Ingenieure, die in Brașov arbeiten und gut verdienen, hier Häuser gebaut haben. Meine Vorstellung von Rumänien wird hier völlig über den Haufen geworfen sozusagen.

Hier haben Marianna und Jeremy ihr Haus gebaut. Ungefähr 15 Jahre hat es gedauert. Und es ist groß geworden, ausgestattet vom Feinsten. Ursprünglich war Platz für Marians Sohn und Tochter vorgesehen, aber wie das so ist, haben die Kinder eigene Pläne. Der Sohn ist mit seiner Familie in Deutschland, die Tochter arbeitet als Zahnärztin in Paris. Trotz der kulturellen Unterschiede hat sich Jeremy entschlossen, alles in Santa Rosa in Kalifornien aufzugeben und nach Rumänien zu ziehen. Manchmal hadert er mit der Entscheidung, denn er spricht kein Rumänisch und die Winter sind hart hier, bis -35 Grad sind keine Seltenheit. Die Heizkosten sind dann sehr hoch. Aber es lebt sich gut hier, alles gibts im Ort, Bäckerei und Fleischer, einen Supermarkt, sogar eine Milchzapfstelle für Frischmilch. Brașov (Kronstadt) ist nicht weit, schön zum Bummeln und Einkaufen. Vom Haus kann man die nahen Berge sehen. (mehr …)

Mit dem Zug nach Transsylvanien

Mit dem Zug nach Transsylvanien

Erlebt am 8. Oktober 2017 –
Gepackt hatten wir am Abend, so kanns nach dem Frühstück gleich los gehen. Wir müssen mit Gepäck zum Bahnhof laufen, das sind 3km in leichtem Nieselregen. Der Zug nach Bukarest fährt 13 Uhr, aber wir müssen noch Fahrkarten kaufen. Das ist mir per Inernet leider nicht gelungen. War bestimmt gut so, denn ich kann die Fahrkarten nicht ausdrucken und weiss nicht, welche Belege im Zug anerkannt werden. Vielleicht ist ein Handyticket nicht möglich? Das konnten mir auch die Vermieter nicht sagen. Und ich hoffe, dass die Kinder nicht voll bezahlen müssen. Also beginnt das Abenteuer Zug in Rumänien. Am Schalter spricht die Angestellte natürlich kein englisch. Ich kann mich irgendwie verständlich machen, aber die Kinder müssen Erwachsenenpreis bezahlen, da sie keinen rumänischen Schülerausweis haben oder so, ich verstehe es nicht. So kostet die Fahrt nach Brasov über Bukarest 300 Lei, umgerechnet ca. 70 Euro für uns alle.

Auf dem Bahnhof Constanza treffen wir ein junges Pärchen, sie couchsurfen auch und wollen mit wenig Geld über Bulgarien in die Türkei. Und es stellt sich heraus, dass sie auch aus Sachsen sind. Und schon wieder trennen sich unsere Wege.

Der Zug ist modern und kommt pünktlich. Eine Fahrkarte ist gleichzeitig Platzkarte. Bis Bukarest fahren wir 2 Stunden. Neben uns Reisende aus der Schweiz, die Zeit vergeht wie im Fluge. (mehr …)

Sturm und Regen am Casino

Sturm und Regen am Casino

Erlebt am 7. Oktober 2017 –

Erst Shoppen in Constanza. Hier gibts ein modernes Einkaufszentrum, fast eleganter als in Deutschland. Für die Kids ein Muss, aber für mich eher nervig. Heute sind  nur wenige Leute hier. Im Sommer ist hier natürlich viel los. Constanza zählt zu den elegantesten und vornehmsten Badeorten des Schwarzen Meeres.
Nachmittag wollen wir noch zum Hafen und das historische Casino sehen. Aber das Wetter wird schlechter.

Uhhh wir sind gerade mächtig nass geworden, haben uns jetzt in ein Dönerrestaurant gerettet, leider ist der Sturm von Deutschland jetzt hier. Hier trocknen wir uns erstmal und können für wenig Geld richtig schlemmen. Aber schade, gestern noch bestes Wetter und chillen am Strand und jetzt wird unser letzter Tag hier in Constanza buchstäblich ins Wasser fallen.

Und dann  doch noch gesehen – das Casino von Constanta. Und das hat sich voll gelohnt, abends bei Sturm und Regen, ein wirklich sehenswertes Gebäude, das auf seine Renovierung wartet, aber die Stadt hat dafür kein Geld. (mehr …)

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